Über mich & meine Arbeitsweise
Verhalten verstehen, fair begleiten, nachhaltig verändern.
Jedes Mensch-Hund-Team bringt eigene Erfahrungen, Voraussetzungen und Herausforderungen mit. Deshalb begleite ich Menschen und ihre Hunde in individueller Einzelbetreuung bei Herausforderungen im Alltag und Problemen mit Hundeverhalten.
Im Mittelpunkt stehen für mich faire Lösungen, die verständlich, umsetzbar und nachhaltig sind. Dabei richtet sich mein Blick immer auf das gesamte Mensch-Hund-Team, auf die Ursachen hinter dem Verhalten und auf Eure konkrete Lebensrealität. Es geht darum, Verhalten besser einzuordnen, Zusammenhänge zu erkennen und Veränderung so aufzubauen, dass sie für Mensch und Hund möglich wird.
Meine Philosophie & wofür ich stehe
Meine Arbeit basiert auf Wertschätzung, Fachwissen, Transparenz und einem fairen Umgang mit Mensch und Hund. Ich möchte nicht mit pauschalen Lösungen oder schnellen Versprechen überzeugen, sondern mit einer individuellen Begleitung, die ehrlich, fundiert und verantwortungsvoll ist.
Verhalten entsteht nie grundlos. Wenn Hunde im Alltag auffallen, belastet wirken oder Verhaltensweisen zeigen, die für ihre Menschen schwierig, beunruhigend oder herausfordernd sind, lohnt sich ein genauer Blick. Denn hinter Verhalten stehen Ursachen, Zusammenhänge und Bedürfnisse, die gesehen und verstanden werden möchten.
Genau dort setze ich an. Ich arbeite gewaltfrei, bedürfnisorientiert und wissenschaftlich fundiert. Mir ist wichtig, Verhalten nicht oberflächlich zu betrachten, sondern sorgfältig einzuordnen und gemeinsam mit Dir einen Weg zu finden, der zu Euch passt.
Für mich bedeutet gute Verhaltensberatung, genau hinzusehen, zu hinterfragen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, die zu Euch passen und im Alltag wirklich tragen.
Der Blick über das Verhalten hinaus
Verhalten und Gesundheit stehen häufig in engem Zusammenhang. Körperliche Belastungen, Schmerzen oder andere gesundheitliche Faktoren können das Verhalten beeinflussen. Gleichzeitig kann anhaltender Stress auch das Wohlbefinden eines Hundes deutlich beeinträchtigen.
Deshalb beziehe ich den gesundheitlichen Gesamtzustand immer mit ein. Hierfür arbeite ich im Bedarfsfall eng mit Tierärzt*innen und Verhaltenstierärzt*innen zusammen. Dank meiner aktuellen Weiterbildung in verhaltensmedizinischer Tierpsychologie vertiefe ich gezielt mein Wissen über das Zusammenspiel von Körper und Psyche.

Ausbildung & Qualifikation
Ausgebildete Hundetrainerin,
Hundeverhaltensberaterin (ATN) & Weiterbildung in verhaltensmedizinischer Tierpsychologie (ATN) – laufend.
Regelmäßige Fortbildungen sind für mich ein selbstverständlicher Teil fachlich fundierter Arbeit. Sie unterstützen mich dabei, mein Wissen kontinuierlich zu vertiefen, andere Perspektiven einzubeziehen und neue wissenschaftliche sowie fachliche Erkenntnisse sorgfältig einzuordnen, um meine Arbeit mit Mensch und Hund immer reflektiert weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus ist auch die regelmäßige Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Publikationen und Fachliteratur für mich ein wichtiger Bestandteil.Ein Auszug meiner Fortbildungen
Verhalten, Ausdrucksverhalten und soziale Interaktion
- Körpersprache | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Ausdrucksverhalten | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Ausdrucksverhalten 2.0, Teil 1 bis 5 | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Sozialverhalten – das Individuum in der Menge | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Hundliche Konflikte erkennen und lösen | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Spiel oder Ernst | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Wieviele Sozialkontakte braucht ein (Tierschutz)-Hund? | Dr. Janey May
- Forschung am Hund | Prof. Dr. Ludwig Huber
- Living psychology: animal minds | Open University
Verhaltensauffälligkeiten und emotionale Prozesse
- Aggressives Verhalten analysieren und verändern | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Mensch, ich mag Dich nicht! Wenn Hunde Menschen hassen | Lara Doetsch
- Ressourcenverteidigung | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Trennungsstress | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Trennungsstress 2.0, Teil 1 bis 3 | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Suchtverhalten bei Hunden | Bettina Bombosch
- Suchtverhalten bei Hunden | Kristin Strauß
- Exzessive und abnormal repetitive Verhalten | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Balljunkies | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
Stress, Trauma und Anpassungsprozesse
- Canine PTBS | Maria Hense
- Traumata beim Hund | Dr. Sandra Foltin
Lebensbedingungen, Entwicklung und Deprivation
- Deprivation | Dr. Ann-Kathrin Fritsche
- Deprivation: Theorie und Praxis | Wibke Hagemann
- Genetik und Epigenetik bei Tierschutzhunden | Dr. Peter Spork
- Hunde im Tierschutz | Dr. Daniela Zurr
- Hunde aus Süd- und Osteuropa | Dr. Karin Dohrmann
- Aufnahme und Vermittlung von Tierheimhunden | Sandra Barfels
- Start mit Tierschutzhund | Maria Rehberger
- Typische Erkrankungen beim Tierschutzhund | Dr. Dorothea Johnen
- Mehrhundehaltung | Dr. Stephan Gronostay
Gesundheitliche und neurobiologische Einflussfaktoren
- Schilddrüse und Verhalten | Dr. Katrin Voigt
- Schilddrüsen(unter)funktion des Hundes | Sophie Strodtbeck
- Gelenkschmerz | Dr. Charlotte Reimann
- Zahnheilkunde | Dr. Klaus Peter Raab
- Spay/Neuter of Dogs | Dr. Daniela Zurr
- Krankheitsphasen meistern und Problemen vorbeugen | Celina del Amo
- Körperbehinderte Hunde | Sonja Huber
- Leben mit blinden Hunden | Corinne Egger
- Zusammenarbeit zwischen Hundetrainern und Tierärzten | Dr. Daniela Zurr
- Qualzucht – die Aufgabe von Landestierschutzbeauftragten | Dr. Julia Stubenbord
Lernverhalten, Training und spezialisierte Arbeitsfelder
- Die 4 Quadranten der operanten Konditionierung | Dr. Sven Wieskotten
- Matching Law in der Praxis | Katja Frey
- Zeigen und Benennen | Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Spürhundearbeit | Dr. Leopold Slotta-Bachmayr
- Nasenarbeit neu gedacht | Uta Kielau
- Tellington Methode | Linda Tellington-Jones
- Assistenzhunde | Bettina Brückler
- Digitales Hundetraining | Mag. Sigrun Schwaiger
- Was darf mein Hund? | Gerd Schreiber
Die genannten Fortbildungen sind ein beispielhafter Auszug aus den Fortbildungen der letzten Jahre, aus fachlichen Schwerpunkten, relevanten Themenbereichen und Referent*innen, die meine Arbeit heute besonders prägen.
Darüber hinaus bilde ich mich ebenfalls in weiteren für meine Arbeit bedeutsamen Themen fort.Die Reihenfolge stellt keine Chronologie oder Gewichtung dar.

„Veränderung beginnt nicht beim Hund, sondern bei unserem Blick auf sein Verhalten.“ – Jessica Beinlich
